Donnerstag, 20 Oktober 2016

Der Schlafzyklus Ihres Babys

Nickerchen, unruhige Bewegungen und plötzlich weinen wach werden; Viele Eltern sehen, dass das bei Ihrem Kind passiert, ohne, dass sie verstehen, was die Ursache ist. Es lässt sich teilweise durch die Schlafphase, in der sich das Baby befindet, erklären. Als Elternteil ist es toll, etwas mehr über den Schlafrhythmus zu wissen. Es hilft Ihnen das Schlafverhalten des Babys besser zu verstehen und auf Dinge zu achten, die den Schlaf stören.

Schlafzyklus

Der Schlafzyklus eines Babys ist komplett anders als der eines Erwachsenen. Ein Baby schläft in Zyklen von ungefähr 45 Minuten, die aufeinander folgen. Bei einem Erwachsenen dauert solch ein Zyklus fast doppelt so lange, ca. 90 Minuten. Während der 45 Minuten durchläuft das Baby 3 Arten von Schlaf. Den leichten Schlaf, den Tiefschlaf und den Traumschlaf. Diese folgen wiederum aufeinander. Vor allem während des leichten Schlafs wird das Kind leicht wach. LEICHTER SCHLAF: Das ist der Übergang zwischen wach sein und schlafen, gefolgt vom Beginn des echten Schlafs. TIEFSCHLAF: Die Atmung Ihres Kleinen wird regelmäßig und es landet im Tiefschlaf. TRAUMSCHLAF: In dieser Phase erlebt das Baby den REM-Schlaf. REM steht für Rapid Eye Movement. Es gibt dann oft schnelle Augenbewegungen und das Gehirn ist aktiv. Erwachsene verbringen so ein Viertel Ihrer Schlafzeit. Bei Babys ist das ca. 50% mehr. Es passiert vor allem im REM-Schlaf, dass alle Eindrücke des Tages verarbeitet werden.

Die Aufteilung zwischen Tiefschlaf und leichtem Schlaf beginnt gleichmäßig. Wenn das Baby älter wird, wird der Tiefschlaf länger im Bezug des leichten Schlafs. Ihr Kleines schläft dann tiefer und länger, weil es sich beim Durchlaufen all dieser Zyklen weniger lang im leichten Schlaf befindet. Und weniger Chance auf zwischenzeitliches aufschrecken aus dem leichten Schlaf! Wenn Sie nachts schlafen durchlaufen Sie einige Male den Schlafzyklus. Bei den meisten Erwachsenen ist das ca. 4 bis 5 Mal. Babys können diese verschiedenen Stadien noch nicht immer miteinander verbinden, wodurch sie zwischen den Zyklen manchmal wach sein.

Stundenlang lief ich mir ihr auf dem Arm, um sie in den Schlaf zu wiegen. Und doch schrak sie immer wieder auf.

Wach werden

Ihr Baby läuft während der leichten Schlafphasen die größte Gefahr wach zu werden. Dadurch, dass die Zyklen aufeinander folgen, kehrt der leichte Schlaf immer wieder zurück. Wenn Ihr Kind älter wird, werden die Zyklen länger und Ihr Kind durchläuft weniger oft die Phase des leichten Schlafs. Durch zu kaltes Liegen oder Unruhe im Haus schreckt das Baby während der leichten Schlafphasen leicht auf. Ohne, dass es dann eigentlich ausgeruht ist! Meistens sind dafür mindestens zwei Schlafphasen zu nötig, also so ca. anderthalb Stunden. Schön warm einbetten, liebe Worte oder Ihre Hände auf dem Bauch des Babys können helfen, wieder einzuschlafen. Sorgen Sie dafür, dass Ihr Kind immer schön ruhig und komfortabel durchschlafen kann. Wach werden durch zu kaltes Liegen oder durch Schreckreaktionen lösen Sie einfach. Ein Schlafsack hilft Ihr ausreichend warm zu halten. Wenn Ihr Kind unter Unruhe im Körper leidet, benutzen Sie am besten einen Piep oder Mini Wickelschlafsack. Umherwehende Arme bleiben dann im angenehmen Kokon und können Ihr Kleines nicht wecken. Bei ausreichendem Schlaf bekommen alle Eindrücke ihren Platz und Ihr Baby wird ausgeruht und zufrieden wach.

Immer, als es kälter war, schien er weniger gut zu schlafen. Wir haben dann einen Schlafsack benutzt und merkten den Unterschied!