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Welche Größe des Puckababy benötige ich?
Es ist wichtig, dass der Puckababy tatsächlich den besagten schützenden Kokon um das Baby herum bildet. Ein zu großer Puckababy steht der richtigen Wirkung und der Sicherheit im Wege. Kaufen Sie den Puckababy deshalb nicht zum Hineinwachsen!
The Original Piep
0 bis 3 Monate
Größe 44 bis 62 cm
2,5 bis 5,5 Kg
The Orginal Mini
3 bis 6 Monate
Größe 62 bis 74 cm
5,5 bis 7,5 Kg
Puckababy und Gebrauchsanweisungen?
Bei jedem Puckababy ist eine deutliche Gebrauchsanweisungen beigelegt. Darüberhinaus ist das Puckababy im Gebrauch selbsterklärend, sodass es jeder kann.
Puckababy und Wärme?
Der Puckababy besteht zu 100% aus Bio-Baumwolle. Das Material und der Raum im Puckababy sorgen für eine gute Regulierung von Wärme und frischer Luft. Da die Ärmchen sich im Puckababy befinden, wird zusätzlich Wärme festgehalten. Es ist daher anzuraten, die Temperatur zu beobachten. Diese wird u. a. durch die Zimmertemperatur, das Bettzeug und die Kleidung beeinflusst. Wenn der Kopf, der Nacken oder die Füße sich verschwitzt anfühlen, sollten Sie eine Kleidungsschicht und/oder Bettzeug weglassen.
Gebrauchen Sie keine Mütze. Die Wärme eines Babys verlässt den Körper hauptsächlich über den Kopf. Wenn Sie eine Mütze gebrauchen, wird die Wärmeregulierung unnötig behindert. Die normale Körpertemperatur eines Babys beträgt bis zu 37,6 Grad C°.
Puckababy nach Impfung?
Nach einer Impfung kann plötzlich Fieber auftreten. Um jegliches Risiko eines Hitzestaus zu vermeiden, raten wir Ihnen, den Puckababy innerhalb der ersten 24-48 Stunden nach einer Impfung nicht zu gebrauchen. Beobachten Sie Ihr Kind nach einer Impfung besonders gut und gebrauchen Sie weniger Kleidung und Bettzeug als normal. Konsultieren Sie Ihren Kinderarzt, falls das Fieber weiter steigt.
Puckababy und sich eingewöhnen?
Dadurch, dass das Puckababy nicht zu stramm sitzt, gibt es kaum Bedarf an Eingewöhnung. Der sichere Kokon wird direkt als etwas schönes und komfortables erlebt.
Puckababy und Kontakt mit Hand oder Mund?
Junge Kinder haben oft noch ein Saugbedürfnis. Sie suchen also Ihr Mündchen. Viele Kinder gehen deshalb, und bereits ohne Hilfe der Eltern, unter dem Textilteil mit den Händchen zum Mund hin. Auf diese Weise sabbern Sie durch den Stoff auf Ihr Fäustchen. Oft ist der Stoff dann nass, dieses saugen haben sie allerdings nötig um Ruhe zu finden. Das ist allerdings nicht schlimm, denn der Stoff ist luftdurchlässig und Öko Tex zertifiziert. Also ohne Schadstoffe!
Puckababy und Abgewöhnung?
Im Alter von ungefähr fünf Monaten gehen die unkontrollierten Reflexe über in gezielte Bewegungen. Dies ist auch der Zeitpunkt, zu dem Ihr Baby sich körperlich immer weiter entwickelt und Anstalten macht, sich auf den Bauch zu drehen. Das Kürzen des Puckababy erschwert diesen Beginn und zögert den Zeitpunkt des Umdrehens auf den Bauch hinaus.
Die Reißverschlüsse in den Ärmeln dienen der Unterstützung bei der Abgewöhnung (oder zu einem früheren Zeitpunkt beim aktiven Umdrehen). Dies kann nach und nach geübt werden, indem die Ärmchen durch die Armöffnungen gezogen werden. Wenn die Armfreiheit noch zuviel Unruhe verursacht, ist dies ein Zeichen dafür, dass es für das ganz freie Schlafen noch zu früh ist. Wechseln Sie dann zum Bag über. Der Bag verhindert, dass Ihr Baby sich in seinem großen Bett oder in einem zu weiten und leichten Schlafsack plötzlich verloren fühlt.
Erfahruningen mit Abgewöhnung:
„Die Abgewöhnung ist eigentlich sehr gut gegangen!! Sie hat ein paar Nächte lang gequengelt, aber schließlich fand sie diese neue Freiheit doch sehr angenehm. Das Zubettgehen dauert nun schon etwas länger, da sie jetzt immer aufsteht. Haha, aber das macht nichts, denn davon wird sie auch schön müde. Sie schläft nun normalerweise von 20.00 Uhr bis 7.00 Uhr, prima also! Wir mussten tatsächlich eine Zeitlang durchhalten, aber es ist doch gelungen!
Viele Grüße, Wendy“
„Ich hatte gelesen, dass der Puckababy auf lange Sicht eventuell die motorische Entwicklung behindern könnte. Darum fühlte ich mich verpflichtet, rechtzeitig mit der Abgewöhnung zu beginnen. Ein paar Tage später hatte ich jede Menge Energie, also sagte ich zu meinem Mann: wir probieren es heute Abend. Und Sie haben es wahrscheinlich schon erraten: es ist gelungen!!!! Sie wurde ein paar Mal wach wegen ihres Schnullers, kapierte aber schnell, dass sie den nun selbst holen konnte, und schlief danach wunderbar weiter.“
Die Gründe, um ein Baby im Puckababy schlafen zu lassen, sind oft ein allgemein unruhiges Schlafverhalten und fuchtelnde Ärmchen. Die Ursache für die fuchtelnden Ärmchen sind Reflexe, die das Baby selbst nicht unter Kontrolle hat. Diese Reflexe sind eine Art Übung, um später gezielt greifen zu können. Im Alter von ungefähr fünf Monaten nimmt die Heftigkeit der Reflexe ab und das Baby erhält immer mehr Kontrolle hierüber. Die unkontrollierten Reflexe nehmen ab. Es ist dann nicht mehr notwendig, den Puckababy zu gebrauchen, das Baby ist bereit für den nächsten Schritt: normales Schlafen.
Wenn das Baby diese Reflexe besser kontrollieren kann, beginnt es auch mit der Weiterentwicklung des gezielten Greifens, Umdrehens, Hochziehens, Sitzens und Stehens. Diese Entwicklungen sind sehr eingreifend für ein Baby, da es sich hieran gewöhnen und sich hierin üben muss. Oft kann man beobachten, dass ein Baby, das sich hochziehen kann, dies auch im Bett tut. Das schafft Unruhe, aber diese Unruhe hat trotz allem eine Funktion und ist immer von vorübergehender Art! Alle Eltern machen es mit, dass ihr Kind immer wieder im Bett aufsteht und dann anfängt zu weinen, weil es nicht weiß, wie es wieder zurückkommen soll. Aber dadurch, dass es immer wieder aufsteht, lernt es auch, sich wieder hinzusetzen. Oft machen Eltern sich hierüber Sorgen, aber das ist wirklich nicht nötig! Das Baby braucht dies, um sich gut entwickeln zu können und sich die neuen „Tricks“ anzueignen.
Tummy Time
Legen Sie Ihr Baby regelmäßig unter Aufsicht auf den Bauch, dies wird auch Tummy Time genannt. Dies dient einerseits der guten Entwicklung der Nacken- und Rückenmuskulatur Ihres Babys und andererseits dazu, Ihr Baby mit dieser Haltung bekannt zu machen. Wenn Ihr Baby anfängt, sich auf den Bauch zu drehen, ist es wichtig, dass es weiß, was es tun muss, und dass es nicht über die seltsame Haltung erschrickt, in der es sich befindet. Legen Sie Ihr Baby also zum Schlafen auf den Rücken, aber legen Sie es, wenn es wach ist, regelmäßig auf den Bauch. Lassen Sie Ihr Baby auch unter Aufsicht üben, sich im Puckababy auf den Unterarmen abzustützen, wenn es Anstalten macht, sich selbständig auf den Bauch zu drehen. Sie können dies im Laufstall, auf der Wickelunterlage oder auf dem Boden tun, wenn Sie dabei sind.
Wann kann ich den Puckababy am besten abgewöhnen?
- Wenn Ihr Baby anfängt zu greifen, sich hochzuziehen, sich umzudrehen und andere gezielte Bewegungen entwickelt. Ihr Baby zeigt hierdurch, dass es die Reflexe immer besser unter Kontrolle hat und eine Begrenzung ist dann nicht mehr erforderlich.
- Wenn Ihr Baby zeigt, dass es die Begrenzung nicht mehr als angenehm empfindet. Dies fällt oft mit dem oben genannten Punkt zusammen.
- Fangen Sie ungefähr im Alter von fünf Monaten mit der Abgewöhnung an, wenn die oben genannten Punkte noch nicht zutreffen.
Wie kann ich meinem Baby den Puckababy am besten abgewöhnen?
Nachfolgend werden diverse Möglichkeiten aufgeführt, wie Sie die Abgewöhnung angehen können. Der Bag ist dabei sehr hilfreich. Er wurde speziell als Folgeschlafsack nach dem Puckababy The Original entwickelt.
Der Übergang vom Puckababy (Pucksack) zum ‚freien Schlafen’ ist sehr groß. Vor allem für diejenigen unter den Puckababy-Kindern, die ein starkes Bedürfnis nach Begrenzung und der vertrauten Geborgenheit haben. Die Umstellung auf einen normalen, weiten Schlafsack kann zu groß sein. Die Babys werden erneut unruhig, weil sie das vertraute Geborgenheitsgefühl vermissen. Durch die Passform und den Komfort des Bags fühlen sie sich während der Umstellung auf das normale Schlafen genauso geborgen und nicht plötzlich so ‚verloren’.
Wie kann ich meinem Baby den Puckababy am besten abgewöhnen?
Führen Sie die Ärmchen Ihres Babys durch die Öffnungen auf Ärmelhöhe. Legen Sie Ihr Baby mit freien Armen ins Bett. Sie werden merken, dass die ersten Schläfchen Ihres Babys ein bisschen unruhig sind. Diese mögliche Unruhe hat nichts mit der Unruhe zu tun, die seinerzeit der Grund dafür war, mit dem Puckababy anzufangen! Sie müssen in diesem Fall eine Zeitlang durchhalten, lassen Sie Ihr Baby jedoch nicht aus der Fassung geraten. Die Erfahrungen zeigen, dass die Abgewöhnung des Puckababy durchschnittlich zwei Tage dauert. Der Puckabag lässt diesen Übergang noch allmählicher verlaufen und bietet noch monatelangen Schlafkomfort.
Schrittweise Umstellung:
1. Legen Sie Ihr Baby jeden Abend erst eine Weile mit durch die Armöffnungen gesteckten Armen ins Bett. Erst 5 Minuten lang, wenn das gut geht, 10 Minuten lang, usw. Auf diese Weise lernt Ihr Baby nach und nach, mit freien Ärmchen zu schlafen. Halten Sie dabei dann auch denselben Ablauf ein wie sonst auch: z. B. ins Bett legen, zudecken, Kuss und weggehen. Die Chancen, dass Ihr Baby nach ein paar Tagen von selbst einschläft, stehen sehr gut.
2. Wenn Ihr Baby mit freien Armen einschläft, aber nach einer Weile wieder wach wird, können Sie die Arme zu Beginn wieder in den Puckababy stecken. Probieren Sie jedoch auch einmal, ob es nicht von selbst wieder einschläft, wenn die Schlafphasen stets länger werden.
3. Sie können Ihr Baby auch mit dem Puckababy ins Bett legen und es, wenn es erst einmal tief schläft, vorsichtig aus dem Puckababy nehmen und probieren, wie lange es durchschläft.
4. Außerdem können Sie es straff mit einer Decke zudecken, in Querrichtung! Auf diese Weise befindet sich der größte Teil der Decke unter der Matratze und dem Körper des Babys, so dass es sie nicht so einfach herausziehen kann. Auf diese Weise bieten Sie Ihrem Baby auch ohne den Puckababy noch ein Stückchen Begrenzung und Geborgenheit.